Passivlegitimation bei der Ungültigkeitsklage in Bezug auf die Einsetzung eines Willensvollstreckers

Passivlegitimation bei der Ungültigkeitsklage in Bezug auf die Einsetzung eines Willensvollstreckers

Nicolai Brugger
Shqipe Behluli

I.    Problemstellung

Im bundesgerichtlichen Verfahren 5A_984/2018 stellte sich die umstrittene Frage, ob die Ungültigkeitsklage in Bezug auf eine Klausel zur Einsetzung eines Willensvollstreckers lediglich gegen den Willensvollstrecker1 oder zusätzlich auch gegen alle Erben und Vermächtnisnehmer zu richten sei.

Mit Urteil 5A_984/2018 vom 7. Januar 2020 wurde höchstrichterlich entschieden, dass in der geschilderten Situation der Willensvollstrecker allein passivlegitimiert und der Einbezug allfälliger Miterben und Vermächtnisnehmer in den Prozess betreffend die Ungültigkeit der Willensvollstreckereinsetzung nicht notwendig sei.2

iusNet ErbR 25.02.2020

 

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