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Ausgleichung und Herabsetzung bei lebzeitigen Zuwendungen in Erfüllung einer sittlichen Pflicht

Ausgleichung und Herabsetzung bei lebzeitigen Zuwendungen in Erfüllung einer sittlichen Pflicht

Ausgleichung und Herabsetzung bei lebzeitigen Zuwendungen in Erfüllung einer sittlichen Pflicht

A.A., B.A., C.A. (Beschwerdeführer), D.A., E.A. und F.A. (Beschwerdegegner) sind die Kinder des verstorbenen H.A. H.A. hatte zu Lebzeiten eine Garage betrieben. 1986 gründete er zusammen mit zweien seiner Söhne, A.A. und D.A., eine Kollektivgesellschaft mit Zweck des Betriebs der besagten Garage. 1992 schied H.A., 1994 auch A.A. aus der Kollektivgesellschaft aus. Die Garage wurde fortan von D.A. als Einzelfirma «Garage A» weitergeführt. Im April 1995 verkaufte H.A. zwei Grundstücke zum Verkehrswert von CHF 1.595 Mio. an D.A. Den Kaufpreis tilgte D.A. zum Teil durch Übernahme von Schulden, darunter ein von I.A. gewährtes Darlehen von CHF 100 000. Im Mai 1995 tätigte der Erblasser sodann diverse Überweisungen, davon drei Beträge in Höhe von insgesamt 284 853.10, mit denen er drei in der Buchhaltung der Garage A. geführte Kontokorrentkredite tilgte. 

iusNet ErbR 30.06.2020

 

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