Rückerstattung eines angeblich übersetzten Willensvollstreckerhonorars im Aufsichtsverfahren?

Rückerstattung eines angeblich übersetzten Willensvollstreckerhonorars im Aufsichtsverfahren?

Rechtsanwalt X. amtet als Willensvollstrecker im Nachlass von A. Im April 2018 erhoben Erben von A. Aufsichtsbeschwerde gegen X. Sie rügen diverse Mängel in der Amtsführung von X., darunter auch den Bezug eines Honorars von insgesamt CHF 77 927 vom Nachlasskonto, dessen Rückerstattung sie nun fordern. Das Bezirksgericht bejahte eine schwere Pflichtverletzung durch X. wegen Nichterstellung eines ordentlichen Inventars, Nichtfeststellung der Steuerausstände, Nichtvorlegens einer Schlussabrechnung über die den Nachlass betreffenden Einnahmen und Ausgaben und einer detaillierten Kostennote. Die Bezüge in Höhe von CHF 77 927 seien zu Unrecht und in Verletzung der Pflichten als Willensvollstrecker erfolgt und folglich zurückzuerstatten. Gegen diesen Entscheid erhob X. Berufung. 

iusnet ErbR 24.04.2020

 

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