Anfechtungsklage wegen Verletzung des Erbvertrages

Anfechtungsklage wegen Verletzung des Erbvertrages

I. Vorbemerkungen

1. Ausgangslage 

Der vorverstorbene Ehemann der Erblasserin hinterliess einen Sohn und eine Tochter aus erster Ehe. Die Erblasserin, schweizerische Staatsangehörige mit letztem Wohnsitz in Zürich, und ihr Ehemann schlossen am 1. Februar 2000 einen Ehe- und Erbvertrag (nachfolgend «Erbvertrag»). Im Erbvertrag vereinbarten die Erblasserin und ihr Ehemann, dass dem überlebenden Ehegatten das ganze eheliche Vermögen (unter Berücksichtigung der Pflichtteile des Sohnes und der Tochter) zufallen soll. Des Weiteren vereinbarten die Erblasserin und ihr Ehemann, dass der Nachlass des nachversterbenden Ehegatten ganz den Nachkommen des Ehemannes aus erster Ehe zu gleichen Teilen zufallen soll. Aus der Ehe der Erblasserin und ihres Ehemannes gingen keine Kinder hervor. Der Ehemann verstarb im Jahre 2005 mit letztem Wohnsitz in Zürich. Daraufhin schlossen die Erblasserin und die Nachkommen des Ehemanns einen Erbteilungsvertrag.

iusNet ErbR 25.02.2020

 

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